Inga und Nils unterwegs

in Süd-Ost-Asien

09März
2014

und noch ein Marktbesuch

Ben hat uns gefragt, ob wir heute nicht Lust hätten mit alle Mann zu einem schönen Sonntagsmarkt zu fahren. Naja, was sollen wir sagen, wir waren zwar schon auf mehreren Märkten und unsere Rucksäcke platzen bald, aber mal abgesehen von den ganzen schönen Sachen gibt es ja auch immer die kleinen leckeren Essenstände, also haben wir uns gerne angeschlossen ;)
Also wurde der alte Pickup auf Thaistyle beladen. Vorne saßen der kleine Nils mit seinem Kindersitz und Ben mit seiner Frau Joy. Naja und hinten auf der überdachten Ladeflächen waren wir dann noch zu sechst :D
Eine halbe Stunde später sind wir dann auf dem Markt angekommen und sind durch die Gänge gezogen. Es war wirklich ein kleiner richtig nett gemachter Markt mit schönem Porzelan, viel Thaikleidung und Teakholzarbeiten und wie schon erwähnt jeder Menge Essen. Leider sind die meisten Dinge, die wir uns gerne gekauft hätten, viel zu schwer oder zu sperrig. Echt schade, aber naja…

Zum Lunch haben wir uns dann an den kleinen Essständen eingedeckt und uns in eine Bambushütte am Fluss gesetzt und gemeinsam dem Treiben zu geschaut.
Als wir Nachmittags wieder im Camp waren, sind wir natürlich nochmal eine Route klettern gegangen.

08März
2014

ein bisschen klettern

Wir genießen die letzten Tage hier noch mal so richtig und da die Sonne erst um 11 aus den Felsen verschwindet und es sowieso viel zu heiß ist machen wir immer 2-3 Routen über den ganzen Tag verteilt und den Rest der Zeit wird gefaulenzt. 
Auf unserer Flussseite gibt es noch eine zweite Wand, die wir ja auch zumindest mal ausprobieren müssen, auch wenn wir dann keine Zipline “fahren” können :)
Also sind wir vormittags dort hin und haben jeder eine schwere lange Route gemacht und dann nach dem Lunch, fanden wir doch beide, dass das Klettern auf der anderen Seite doch schöner ist und wir sind wieder über den Fluss geflogen.

07März
2014

einfach mal abhängen

Es gibt hier eine Hängemattenecke, die sich natürlich prima anbietet um nach dem Lunch eine Siesta zu machen, aber wie wir feststellen mussten, kann man auch super den ganzen Tag dort drin verbringen :P
Zum Abend hin haben wir dann mit der ganzen Familie den Kompassparkour gemacht und den versteckten Schatz gefunden ;)

06März
2014

Einsames Klettern

Leider sind Erik und Erika heute früh abgereist. Aber so haben wir die Felsen ganz für uns alleine :D
Wir hatten einfach einen wunderschönen Klettertag hier und es ist schade, dass es so langsam die letzten Tage sind…
Zum Abendessen saßen wir denn wieder alle zusammen an einem langen Tisch und hatten 3 Thaigerichte und Reis zur Auswahl. Bzw hier ist es ja so, dass die Gerichte auf dem Tisch stehen und man sich immer mal was hier und davon nimmt. Also konnte man auch alle 3 Gerichte essen und hat sich nicht eins vorab bestellt.

05März
2014

Zipline

Um zu den Kletterfelsen zu gelangen muss man über den ca 30m breiten Fluss und das macht man natürlich am besten mit einer Zipline – einem Stahlkabel, das mit ein bisschen Gefälle über den Fluss gespannt ist. Für den Rückweg gibt es natürliche eine zweite in die andere Richtung. Dann hängt man sich mit Puleys (Seilrollen) an das Kabel und ab geht die Post. Es macht wirklich einen heiden Spaß. Das Klettern hier ist wieder sowas von schön. Das komplette Gegenteil zu Thakhek, wo wir die riesen Überhänge und Dächer hatten, denn hier ist das Klettern super technisch und athletisch und überwiegend an senkrechten Wänden und Platten (nach vorne geneigte Wände). Leider war es heute extrem heiß, denn hier fehlt das kühlende Meer und der Wind lässt sich nur selten blicken.

Nachmittags gibt es hier immer Lunch und das Essen schmeckt einfach wieder super genial. Für die halbe Woche sind tagsüber nun Schüler aus der französischen Schule aus Bangkok zu Besuch, um in der Natur zu sein, Orientierungsläufe mit dem Kompass zu machen und Lehmhäuser zu bauen. Aber außer zum Lunch kriegen wir von denen nichts mit, höchstens mal ein Schrei wenn sie das erste mal auf der Zipline sind ;)

04März
2014

Bonjour

Nachdem wir gestern nach gut 6h Warterei unser Visum verlängert bekommen haben, sind wir noch kurz bei PizzaHut abgestiegen um uns schon einmal auf Europa vorzubereiten :p
Dann ging es mit dem Zug los, dieser hatte keine Klima, aber ein paar Ventilatoren an der Decke und aufgerissene Fenster haben während der Fahrt für ein bisschen Abkühlung gesorgt. Die Bahn hier ist wirklich super lahm und hat im Normalfall nach einem super pünktlichen Start, extreme Verspätung, sodass wir erst um 22 Uhr in Kaeng Khoi angekommen sind. Wir haben uns schon gefragt, wie groß es denn sein wird und ob wir noch ein Taxi bekommen, naja was soll ich sagen der Ort ist klein und außer ein paar Bahnmitarbeiter war keiner mehr unterwegs. Aber so freundlich die Leute hier doch immer sind, wurden wir gleich von einem der Bahnmitarbeiter gefragt wo wir denn hin möchten. Nach dem wir ihm das Handy mit der Wegbeschreibung (auf Englisch) und einem Kartenausschnitt gezeigt haben, hat er einmal in die Runde seiner Kollegen gefragt, ob denn nicht einer diesen komischen Ort kennt…
Und ja tatsächlich einer meinte er wüsste wo es wäre und dass er uns für 800 Baht dort hin fahren könnte…Nunja geeinigt haben wir uns dann auf 700 und wir haben gehofft, dass er alles richtig verstanden hatte und uns schon dort abliefern wird.
Nachdem er kurz mit dem Roller los ist, um seinen Pickup zu holen, kam er auch gleich mit seinen beiden Kindern wieder (die wohl die beiden komischen Farangs sehen wollten).
Also Gepäck hinten rauf und wir rein und los ging es… 
Nach einer Weile kamen wir zu einem kleinen “Feldweg” mit einem kleinen Schild Namphapayai. Wir hatten sogar Glück und Ben, der Besitzer, war noch wach und hat uns nett empfangen und erzählt, dass der Bahntyp vor 2 Tagen schon mal 2 Kletterer her gebracht hatte, die auch spät abends angekommen sind (ist halt klasse während seiner Arbeitszeit nochmal was dazu zu verdienen)…Erst einmal ins Zelt einziehen und schlafen.
Am nächsten Morgen haben wir denn das erste mal unsere neue Umgebung gesehen und waren begeistert. Das Camp liegt direkt an einem breiten Fluss und mitten im Nirgendwo umgeben von Dschungel und Felsen. Es gibt ein paar Zelte auf Bambusgestellen und ein paar aus Lehm gebaute Häuser.
Es gibt einen großen überdachten Bereich mit Stühlen und Tischen, der direkt an die Küche grenzt. Und wie es doch immer so ist haben wir auch hier auf einmal 2 bekannte Gesichter vor uns. Erik und Erika, waren schon in Thakhek unsere Nachbarn und sind zwei wirklich nette Zeitgenossen.

Außer den beiden sind wir aber die einzigen Kletterer hier, aber Ben hat gerade seine Familie aus Frankreich zu Besuch. Seine Eltern und sein Bruder mit seiner Frau und dessen kleinen Sohn Nils (15 Monate alt). Die Eltern sind nur zu Besuch, aber sein Bruder und die Familie würden gerne hier “einziehen”

Zum Frühstück gab es echte hot Coco und echten guten Kaffee, Spiegelei, Schinken und das alles mit selbstgebackenen Mischbrot und selbstgemachter Marmelade und Salat aus dem Garten.

03März
2014

auf zum letzten Abenteuer

Bevor es weiter geht wollen wir noch unser Visum verlängern, denn es ist 6 Tage zu kurz für uns. Zuerst haben wir gesagt, dass wir es einfach überziehen und die Strafe dann zahlen, weil wir keinen Visarun machen wollten. Aber da wir jetzt eh in Bangkok sind gehen wir schnell zum Imigration Office. Also Gepäck in der Lobby des Hostels gelassen und wieder mal zur U-Bahn. Danach ging es mit dem Taxi zum Big-C einem RIESEN Einkaufszentrum mit vielen Essläden, einer Kletterwand und es darf natürlich die Eisfläche fürs Schlittschuhlaufen nicht fehlen :D

Naja jeder der Obelix und Asterix erobern Rom kennen wissen wie es hier abgeht - nur noch ein bisschen schlimmer und voller und natürlich auf Asiatisch... Naja jetzt sitzen wir gerade und hoffen dass es die letzte Station für uns ist...

Wir werden wahrscheinlich wieder kein Internet haben in der nächsten Zeit. Aber am 11 geht es dann ja leider eh wieder zurück für uns. Ein letztes Update gibt es denke ich aber noch einmal vorm Abflug. Also in dem Sinne bis bald und ganz liebe Grüße an euch alle...

02März
2014

Chatuchak-Markt

Wir sind in einem kleinen Hostel untergekommen. Das Bett ist nicht schlecht aber mehr Platz ist halt nicht drinn.

Aber wir waren eh den ganzen Tag unterwegs auf dem Markt. Die U-Bahn Station ist hier gleich um die Ecke und so war es easy und schnell dort hin zu gelangen. Es gibt zwar nur eine Linie, aber die Abteile sind riesig lang und alles super modern mit Plastikchips als Fahrkarte. 

Der Markt ist wirklich GIGANTISCH und es gibt wirklich alles und es ist recht schwer den Überblick und die Orientierung zu behalten. Wir haben nochmal echt ein paar super schöne Mitbringsel und Sachen für uns gefunden. 

Abends ging es dann mit vollem Rucksack und lehrer Geldbörse wieder zurück. Es gibt hier zum Glück eine nette kleine Terrasse auf der man den Abend verbringen konnte. Achja die Straßen hier stinken ganz schön und es ist wirklich super voll überall. Daher sind wir auch froh, dass es morgen weiter ins Namphapayai Camp geht. Dies liegt ca 140km nördlich von Bangkok.

01März
2014

und weiter geht's

Und so schnell können 4 Tage um sein… Das war echt ein tolles Erlebnis auf einer so leeren Insel zu “wohnen”. Heute geht es dann erst einmal nach Bangkok, denn hier ist am Wochenende immer einer der größten Märkte der Welt. Und vor unserer Abreise – an einem Dienstag - würde es blöd passen diesen zu besuchen.
Auf der Bootsfahrt zurück habe ich noch einen kleinen Delphin gesehen :D
Wir wurden dann mit dem Minivan direkt zum Bahnhof gebracht, denn diesmal sollte es mit dem Zug weiter gehen (somit hätten wir dann alles ausprobiert).
Es geht von Trang ein Nachtzug nach Bangkok, mit dem man 15h unterwegs ist. Wir haben uns dann aber ein 1. Klasse Ticket gekauft und haben somit ein Schlafabteil für uns…

Wir hatten zwar am Bahnhof kurz WLAN aber nicht genug Zeit um den Blog zu aktualisieren. Ich gehe aber sehr stark davon aus, dass ich morgen Abend alles hochladen werden könne und ihr dann endlich alles lesen könnt ;)
Das Zugabteil ist wirklich nicht verkehrt, man kann die Sitzbank hochklappen und hat dann dadurch ein Hochbett, was einem umgebaut und frisch bezogen wird. Von der Landschaft konnten wir aber nur kurz was sehen, denn es war schnell zu dunkel und so hat man einfach dem Rattern der Schienen gelauscht :D

 

die Kojen im Nachtzug - ist vom Handy hochgeladen und ich konnte es nicht drehen :p

28Februar
2014

die Tage fließen da hin

  Es gehen und kommen immer mal wieder ein paar Leute und den Bericht für gestern spare ich mir mal, da hier die Zeit still steht und man nicht so viel erlebt.
Wir waren natürlich wieder klettern und haben auf Grund der Entfernung von allem hier und der Tatsache, dass man sich einfach um gar nichts kümmern muss trotzdem noch viel Zeit gehabt um richtig auf der faulen Haut zu liegen und das nichts tun genießen zu können.
Gestern war dann leider das Toast aus zum Frühstück aber dafür gab es frisch gemachte Pancakes, tja viel Spannenderes ist uns hier nicht wiederfahren :D

der Srand mit einem Teil der Kletterfelsendie Zeltreihen

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